Cyclo-Cross

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Beim Cyclo-Cross werden modifizierte Rennräder gefahren, bei denen Stabilere Laufräder sowie Profilierte Reifen verwendet werden für den nötigen Grip im Gelände.

Cyclo-Cross, auch als Querfeldeinfahren bekannt und ist eine Radsportart der sehr ähnlich zum Rennradsport ist jedoch auf unbefestigten Wegen meistens im Herbst / Winter ausgetragen wird.

Typische Merkmale des Cyclocross sind:

  • Lenker, Schaltung, Bremse wie bei einem Rennrad
  • stabilere Rahmen und Laufräder
  • höheres Tretlager
  • Bremsen ähnlich des Mountainbikes (Cantilever oder Mini-V-Brakes)
  • Zusatzbremshebel am geraden Teil des Lenkers
  • hinten Kassette mit 12-25 Zähnen üblich
  • vorne Kompaktkurbel mit 34, 46 oder 48 Zähnen
  • breite Reifen (28-35 mm)
  • großer Durchlauf an Hinterbau und Gabel
  • Oberrohr häufig queroval um das Schultern zu erleichtern

Cruiser

Als Cruiser (englisch:Kreuzer) bezeichnet man einen Fahrradtyp welcher eine Charakteristisch geschwungene Rahmenform sowie eine einfache Ausstattung besitzt.

Entstanden ist dieser Fahrradtyp in den früher 40er Jahren.

„Cruiser” wird häufig als Oberbegriff für eine Reihe von verschiedenen Custom-Bikes verwendet.

Hierzu zählen Beachcruiser, Chopper, Stretchcruiser, Softcruiser und der Lowrider

Unterschieden werden die Bikes anhand der Ausstattung bzw. der Komponenten

ursprüngliche Cruiser-Bikes:

  • nur einen Gang (ist daher nur für gemütliche Fahrten auf flachen Ebenen gedacht)
  • dicke Reifen
  • breiter Lenker
  • breiter Sattel

Beachcruiser:

  • breite Felgen
  • manchmal Nabenschaltung
  • breiter und nach hinten gezogener Lenker
  • weicher Sattel
  • aufrechte Sitzhaltug

Stretchcruiser:

  • sehr lange und häufig auch tiefe Räder
  • gestreckterer Sitzposition
  • Fahrrad kann 2,20 lang sein

 

Chopper:

  • Sitzposition dicht am Hinterrad
  • hohe Lenker
  • lange Doppelbrückengabeln
  • ähnlich den Motorrädern
  • Tank-Optik
  • sehr breites Hinterrad

 

Lowrider:

(wurden in den 60ern von mexikanischen Einwanderern erfunden, die tiefergelegte Autos nachahmen wollten)

  • sehr tief
  • 20 Zoll Räder
  • oft nur für Shows, da man sie kaum fahren kann (Pedale berühren beim Treten den Boden)
  • sehr schwer
  • oft langer Bananensattel (wie bei dem Bonanzarad)

 

Softcruiser:

  • schmalere Reifen als Beachcruiser
  • kleinere Tretlager von Tourenrädern
  • Tourenrahmen
  • breiter Lenker
  • sehr bequem
  • Doppelbrückengabel vorn und hinten

Crossrad

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Das Crossrad ist eine Mischung aus Rennrad und Mountainbike. Der Vorteil daran ist, dass es die verschiedenen Eigenschaften der beiden Radtypen in sich vereint.

Folgende Merkmale wurden vom Rennrad übernommen:

  • Schmale 28″ Reifen
  • das geringe Gewicht
  • in Bezug auf Beschleunigung und Geschwindigkeit ausgelegte Komponenten wie z.B. die Kette

Folgende Merkmale wurden vom Mountainbike übernommen:

  • eine Federgabel sowie gefederte Sattelstütze (teilweise auch leichtes Fully)
  • die Bremsen in Form von V-Brakes oder Scheibenbremsen
  • die Profilreifen

Im Prinzip sind Crossräder die perfekten Allrounder für Rennen, Citybike oder auch mal lange Touren.

Die Ausstattungsvarianten sind sehr breit gefächert und reichen vom geländegängigen Crossrad über das sehr am klassisch orientierten Rennrad mit gebogenem Rennradlenker.

Aber auch Straßentaugliche Crossräder mit kompletter Ausstattung im Sinne der StVZO sind möglich.

City Bike / Tourenrad / Stadtrad

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Als Tourenrad, Stadtrad oder aber auch Citybike bezeichnet man ein Fahrrad, welches hauptsächlich auf die bequeme Altagstauglichkeit und Nützlichkeit beschränkt ist. Aufgrund der konsequent aufrechten Sitzposition kombiniert mit einem gepolsterten oder gefederten Sattel ist das Citybike sehr komfortabel und der ideale Begleiter täglich in der Stadt. Zu den weiteren Merkmalen gehören ein geschlossener Kettenkasten, meistens eine Nabenschaltung sowie breite Reifen. Auch für die Sicherheit im Straßenverkehr ist das Tourenrad mit Metallschutzblechen, Lichtanlage, Gepäckträger und Einkaufskorb bestens ausgestattet. Eines der bekanntesten und ältesten Citybikes ist das Hollandfahrrad. Immer beliebter werden beim Tourenrad auch die gefederten Gabeln und Rahmen, auch wenn dies gleich viel mehr Gewicht bedeutet. Hier setzt man mit der Leichtbauweise entgegen, wodurch die Tourenräder immer leichter werden. Im Gegensatz zu den Reiserädern sind sie dennoch die schwersten Fahrradtypen.

Merkmale:

  • ist mit allen für den Straßenverkehr vorgeschriebenen Zubehörteilen ausgerüstet, u.a. mit vorschriftsmäßiger Beleuchtung, rutschfesten Pedalen und einer Klingel
  • Die Lichtanlage mit Dynamo und die Reflektoren an Pedalen und Rädern sorgen für eine hohe Sicherheit auch bei Dunkelheit.
  • Schutzbleche, Kettenschutz, ein Gepäckträger und eine Pumpe gehören zur Grundausstattung.
  • In der Regel verfügen sie über eine 7-Gang-Nabenschaltung (maximal 12 Gänge).City-Bikes haben 26 Zoll Laufräder.
  • Die Reifen sind breit genug, um gewöhnliche Bodenunebenheiten auszugleichen.
  • Die aufrechte und somit besonders rückenschonende Sitzposition garantiert einen hohen Komfort und bietet im Straßenverkehr eine gute Übersicht.

Cavallo

 

Das Cavallo Rad von Hercules war ein Fahrradtyp, der 1980 mit seinem Antrieb ein neues Konzept verwirklichen sollte. Das Fahrrad wurde nicht mit den Füßen über Pedale, sondern durch Körperbewegungen über eine Konstruktion mit vier Gelenken des Rahmens und den Fahrradsattel angetrieben. Dabei wirkten zwei Rahmenrohre als Pleuel auf die Kurbelarme des Antriebszahnrades. Die für die Fortbewegung erforderlichen Bewegungsabläufe erinnerten entfernt an das Reiten eines Pferdes, was dem Fahrzeug seinen Namen verlieh (Cavallo ist Italienisch für Pferd).

Custom-Aufbau

Individueller Aufbau eines Fahrrads nach Kundenwunsch.

Cross Country / XC / CC

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Beim Cross Country geht es in der Regel ums Racing, was bedeutet gegen die Zeit oder gegen andere Teilnehmer sich durchzusetzen. Die Rennen finden meistens querfeldein, auf Wald- oder Wanderwegen statt. Diese Art des Fahrens ist am charakteristischen für den MTB Sport.  Die speziellen CC Bikes sind sehr leicht und daher ist die Stabilität des Rahmens auch nur aufs fahren ausgelegt, bei Sprüngen oder ähnlichen kann es zur großen Verletzungsgefahr kommen. Meistens werden Hardtails oder aber auch Fullys gefahren, aber der Federweg ist in der Regel klein, weil keine unnötige Kraft verbraucht werden soll.

Coaster

Ist ein Wheelie bei dem der Fahrer im Stehen das Fahrrad im Gleichgewicht hält und dabei möglichst lange auf dem Hinterrad fährt. Oft wird der Trick bei Events vorgeführt.

Clipless Pedale

Pedalen für die ein besonderer Schuh mit Cleats benötigt wird und durch eine Bindung in die man sich einklickt mit den Pedalen fest verbunden ist. Auch Klickpedalen genannt.

Cleats

Schuh-Adapter-Platten die in das Gegenstück der Klickpedale eingeklickt werden und das Fahrrad fahren erleichtern.