Dual Slalom / Biker Cross / Four Cross / Mountain Cross

 

Dual Slalom ist eine Form des Biker Cross bei dem mehrere Fahrer nebeneinander auf einer Strecke gegeneinander fahren. Weitere bekannte Formen des Bikercross sind je nach Anzahl der Fahrer der Fourcross, Sixcross oder Dual-Eliminator.

Das Rennen findet meist auf einer Strecke zwischen 150 bis 600 m statt. Ausgetragen wird der Wettkampf im K.-o.-System. Jeweils die beiden Schnellsten im Ziel erreichen die nächste Runde. Da Dual-Racing an sich eher als Kurzsprint-Sport  angesehen werden kann im Vergleich zu anderen Disziplinen, spielt ein etwas geringeres Gewicht natürlich schon eine wichtigere Rolle, da oftmals schon ein guter Start bzw. eine gute Beschleunigung vom Start weg über den Sieg entscheiden kann.

Die Bikes dafür unterscheiden sich von Dirtbikes durch die spezielle Kombination aus kurzer Kettenstrebe und langem Oberrohr, die die Bikes Agiler in Kurven und in der Luft machen.

Es gibt vereinzelt auch Dual-Fullys, diese besitzen jedoch sehr wenig straffen Federweg von ca.100-120mm.

Bei Dual-Fullys kommen Einstellbare Federgabeln zum Einsatz mit Variablem Federweg von 85mm – 130mm. Dadurch lassen sie sich gut an die verschiedenen Strecken / Untergründe anpassen.

Gute wettkampftaugliche Dual-Bikes bewegen sich im Preisrahmen von 1200-3000Euro. Aufgrund der eher leichten Bauweise sind diese Rahmen jedoch unbedingt auf sehr harte Belastungen ausgelegt. Die oftmals Dünnwandigen Rahmenrohre sind sehr empfindlich und schon ein ungünstiger Sturz kann zum Totalschaden führen.

Downhill

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Downhill bezeichnet eine Art des Mountainbike Fahrens die in unbefestigtem Gelände bergab auf Zeit gemessen wird. Dabei ist Mut und Geschick gefragt, denn der Boden ist mit vielen Hindernissen wie Baumwurzeln und Steinfeldern bestückt die zum Teil große Sprünge erfordern. für schnelle Abfahrten in sehr schwierigem Gelände konzipiert.

Die Bikes weisen folgende Merkmale auf:

  • Gewicht bis 22kg möglich da mit diesem MTB fast nur bergab gefahren wird und der Fahrer selten aus eigener Kraft den Aufstieg bewältigt
  • hohes Gewicht resultiert aus der sehr stabilen Bauart
  • meist vollgefederter Rahmen
  • Federwege bis 250mm möglich
  • Schwerpunkt sollte möglichst tief liegen
  • ausschließlich hydraulische Scheibenbremsen mit großen Scheibendurchmessern von 190 bis 230mm
  • Reifenbreite zwischen 54 und 76mm

Dirtjump

Beim Dirtjump geht es darum über Rampen / Kicker / Erdhügel möglichst hohe Sprünge und dabei Tricks in der Luft zu machen wie zum Beispiel Saltos und Drehungen. Diese Art des Radsports gilt als Einstiegsdroge in Welt der Fahrradfreunde und wird meist von jüngeren Teilnehmern  ausgeübt. Die Räder, die man bei diesem Sport verwendet, haben einen kleinen und stabilen Rahmen. Außerdem sind diese fast immer mit nur einer Bremse ausgestattet. Diese minimalistische Ausstattung des Fahrrads ist bewusst so gemacht, damit bei Stürzen und Unfällen nichts kaputt geht. Dirt-Bikes sind Hardtails. Fullys zum Springen werden Slopestyle-Bikes genannt.

Table

  • Besteht aus Sprungschanze, Mittelstück und Landehang
  • zwischen 1und 4m hoch
  • ca. 8m lang

Double

  • besteht aus Absprunghügel (Kicker) und Landeberg
  • Lücke dazwischen kann beliebig groß sein

Drop

  • auch eine Rampe
  • Sprung mit gerader Anfahrt, die einen aus dem Sprung heraus schießt

Dirtbike

 

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Dirtbikes sind Mountainbikes mit einem relativ kurzen Sitzrohr. Das liegt daran, da die Bikes vorwiegend zum Springen auf sogenannten Dirtjumps (Tables, Doubles etc…) gemacht sind und je kleiner und leichter ein Bike ist, desto wendiger und agiler verhält sich das Bike in der Luft bei Tricks. Für den Rahmen wird entweder Stahl oder Aluminium verwendet.

 

Die Komponenten, vor allem die Laufräder der Bikes sind auf Stabilität ausgelegt, weshalb das Gewicht eher eine Untergeordnete Rolle spielt. Da es bei den Sprüngen oft zu Stürzen kommt, müssen auch die verbauten Komponenten sehr robust ausgelegt sein, um das auf Dauer zu ertragen. Kleinere Reifen bedeuten weniger Gewicht und höhere Agilität in der Luft. Heutige Dirtbikes werden oft mit Single Speed  gefahren und haben nur eine Hinterradbremse. Das spart Gewicht und die Komponenten werden beim Dirtjumpen auch nicht unbedingt benötigt. Aufgrund des Aufbaus und der Geometrie des Bikes ist es für längere Touren ungeeignet. Die Federgabeln haben meistens 80-130mm Federweg und eine bestimmte Abstimmung was die Federkennlinie betrifft. Für normales Gelände sind diese Gabeleigenschaften eher unbrauchbar bzw. nicht so optimal, wie man es sich als Fahrwerk wünscht. Da meist im Stehen gefahren liegt der Sattel immer sehr weit unten. Gute Dirtbikes mit einer halbwegs robusten Ausstattung fangen ca. bei 800-1000€ Anschaffungspreis an. Nach oben gibt es auch wie immer kaum Grenzen.

Dynamo

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Der Dynamo ist die Lichtmaschine am Fahrrad der die mechanische Energie des Laufrades in elektrische Energie umwandelt, und zwar nach dem Prinzip der der elektromagnetischen Induktion. Vorgeschrieben ist das der Dynamo 6 Volt erzeugen muss und eine Leistung von 3 Watt abgeben muss.

Dura Ace

Die Dura-Ace ist die qualitativ höchstwertige Rennradgruppe von Shimano und wird sowohl in einer Version mit mechanischer Schaltung als auch in einer Version mit elektrischer Schaltung angeboten.

Dunlop Ventil

Das Dunlop Ventil funktioniert ähnlich wie das Blitzventil mit einem Rückschlagventil was hier aus einem Gummischlauch ist, wodurch mit einer Pumpe Gegendruck produziert werden muss, um den Reifen auf zu pumpen.

Dualslalom

Dualslalom Ist ein Downhill-Wettbewerb bei dem zwei Mountainbike Fahrer parallel ein Slalomkurs fahren müssen, wobei der Schnellere in die nächste Runde kommt. Im Jahre 2000 wurde diese Art des Rennens das erste Mal als WM Disziplin bei den MTB Titelkämpfen durchgeführt.

Dual Suspension

Dual Suspension ist eine Zweifachfederung, die sich am Rahmen oder Gabel des Vorder- und Hinterrades befindet.

Dual Pivot

Die Dual Pivot ist eine Rennradbremse mit zwei Drehpunkten, jeweils für die rechte und linke Bremszange.