Komponenten

Um eine reibungslose Funktion einiger Fahrradzubehörteile zu gewährleisten ist es wichtig, dass diese Komponenten auf einander abgestimmt sind. Dazu gehören: Schaltwerk / Umwerfer / Tretkurbel / Kettenblätter / Zahnkranz / Bremsen / Naben.

Klickpedale

klickpedale

Klickpedalen ermöglichen eine feste Verbindung der Füße mit den Pedalen, ähnlich einer modernen Skibindung. Dazu müssen spezielle Fahrradschuhe verwendet werden, unter die eine Metallplatte (Cleat) geschraubt wird, die im Pedal einrastet, wenn der Fahrer den Fuß mit genügend Druck auf das Pedal setzt. Zum Lösen der Verbindung muss der Fuß ein Stück zur Seite gedreht werden. Das erste System dieser Art wurde von der Firma LOOK entwickelt. Eine hohe Verbreitung haben  Shimano Pedaling Dynamics  bei Mountainbikes, Liegerädern und im Tourenbereich. Bei Rennrädern werden vorwiegend das Look-System. Daneben gibt es etwa ein Dutzend weiterer Systeme.

Kettler

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Das deutsche Unternehmen Heinz Kettler GmbH & Co. KG ist einer der weltweit führenden Hersteller von Fahrrädern, Fitnessgeräten, Freizeitmöbeln und Kinderartikeln. Das Unternehmen wurde im Jahr 1949 von Heinz Kettler gegründet und wird heute von seiner Tochter Dr. Karin Kettler geleitet.

Kettenstrebe

Kettenstreben oder auch Unterstreben genannt, sind die Rahmenteile zwischen Tretlager und Ausfallenden.

Kettenblatt

Das vordere Kettenblatt ist mit der rechten Tretkurbel fest verbunden. Er wird meist aus Aluminium oder auch manchmal aus Stahl hergestellt. Das Kettenblatt überträgt die Tretkraft auf die Antriebskette. Alltagsräder mit Nabenschaltungen haben ein Kettenblatt, Rennräder normalerweise zwei, Mountainbikes und Trekkingräder drei. Die Größe des Kettenblattes, und damit die Zahl der Zähne, entscheidet die Übersetzung und damit Krafteinsatz und Vortrieb. Rennräder haben bis zu 56 Zähne, bei Mountainbikes für extrem steiles Gelände haben sie schon mal nur 20 Zähne, was bei entsprechend großen Ritzeln hinten für eine Untersetzung sorgt, also ein “Übersetzungsverhältnis” von unter 1:1.

Kette

Ohne Kette kein Vortrieb. Für die meisten Fahrräder gilt das noch heute. Historisch betrachtet, begann der Kettenantrieb mit einem Sonderling: dem “Kangaroo” von 1884, einem kleinen Hochrad, bei dem zum ersten Mal das Prinzip der Übersetzung der Pedalkraft (mittels Kette) versucht wurde. Es war nur von kurzer Dauer. Andererseits: ohne Kette kein Niederrad als Vorläufer “unseres” Fahrrades. Heute wissen wir, dass das eine kluge Entscheidung war, denn die Kette gehört mit annähernd 100 Prozent Wirkungsgrad zu den effektivsten Übermittlern von Kraft in Leistung. Die Fahrradkette besteht aus 5 Teilen: Außenlasche, Innenlasche, Bolzen, Hülle, Rolle

KED

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Seit 1991 werden Helmsysteme, Sportbrillen und Accessoires unter dem Namen KED in der Firma D-H-G Knauer GmbH hergestellt.

Kassette

So nennt sich der komplette Satz Zahnkränze, der zur Kettenschaltung am Hinterrad gehört.

Kalkhoff (Fahrradhersteller)

Kalkhoff ist ein deutscher Fahrradhersteller mit Sitz in Cloppenburg, der 1919 von Heinrich Kalkhoff als Familienunternehmen gegründet wurde. Heute zählt die Traditionsmarke zu der Derby Cycle Werke GmbH, Deutschlands größter Fahrradhersteller und drittgrößter Hersteller in Europa. Kalkhoff setzt auf die Produktion in Deutschland und ist noch immer in den ehemaligen Kalkhoff-Werken beheimatet.