Nabendynamo

 

IMG_6580

Bei dem Nabendynamo gibt es zwei unterschiedliche Bauformen, die zwar beide witterungsunabhängig und leistuungsstärker als andere Dynamos sind, sich aber trotzdem unterscheiden.

Zum einen gibt es einen getriebelosen Nabendynamo, der durch einen Permanentmagneten und ein rotierenden Magneten ein Magnetfeld erzeugt, an welchem sich eine induzierte Spannung abgreifen läs

st. Diese wird zur Lampe übertragen und sorgt dort für Licht. Oftmals kann man an der Lampe selbst über einen Schalter das Licht an- oder ausstellen.

Zudem gibt es Nabendynamos, die mit einem Getriebe arbeiten. Möchte man Licht haben so muss man das Getriebe einkoppeln und es erzeugt Strom. Dadurch entfällt der Leerlaufverlust gegenüber dem getriebelosen Nabendynamo, der immer Strom erzeugt.

 

Trotz des höheren Preis im Vergleich zu den Seitenläuferdynamos, wird der Nabendynamo bevorzugt und verdränt somit den Seitenläuferdynamo.

Nachlauf

Mit dem Nachlauf verlängert man die Mittelachse des Steuerrohrs bis auf den Boden, dabei markiert das Ende den (gedachten) Punkt “A”. Fällt man nun von der Vorderachse das Lot, so entsteht wiederum auf dem Boden der (gedachte) Punkt “B”. Der Abstand zwischen den beiden Punkten “A” und “B” wird als Nachlauf bezeichnet. Die Dimensionierung des Nachlaufes hat Auswirkungen auf die Fahrstabilität (Geradeauslauf) und damit auf das Fahrverhalten. Dabei gilt: je länger der Nachlauf, desto richtungsstabiler das Fahrverhalten; je kürzer der Nachlauf, desto wendiger das Fahrrad, das sich zudem leichter lenken lässt.

North-Shore Trails

North-Shore-Trails oder kurz Shores sind Hindernisparcours für Mountainbikes. Sie sind benannt nach den kanadischen North Shore Mountains im Norden Vancouvers. Ursprünglich dienten sie dazu, den kanadischen Mountainbikern Wege durch die weiten, försterfreien Urwälder zu schaffen. So wurden über umgestürzte Bäume, Felsen und Löcher kurzerhand “Hühnerleitern” gezimmert. Nachdem erste Fotos davon in Mountainbikemagazinen auftauchten, begann die Nutzung der Shores zu Vergnügungszwecken. North-Shore Trails sehen aus wie waagerecht gelegte Leitern, die mit einem Mountainbike bzw. einem Freeridebike befahren werden. Sie haben eine Breite von wenigen Zentimetern bis zu 50 cm und eine Höhe von 0,2 bis zu über 4m. Diese Trails sind teilweise sehr schwer zu befahren und benötigen ein hohes fahrerisches Können, da meistens Sprünge und enge Kurven eingebaut sind. Einer der größten Mountainbikeparks mit North-Shore Trails ist der Whistler Mountainbikepark in Kanada. Ein weiterer entstand im Kleinwalsertal. Oft werden diese Trails auch dazu genutzt, um hohe Drops zu bauen.

No footer

No footer ist ein Biketrick, bei dem der Fahrer die Füße von den Pedalen löst und das Bike nur noch am Lenker hält, das ganze findet während einem Sprung in der Luft statt.

Nockenbremse

Der Bremszug ist zentral an einer Nockenplatte eingehängt.

Negativfederweg

Mit dem Negativfederweg wird angegeben, wie weit die Federung des Fahrrades bereits beim Aufsitzen des Fahrers eintaucht.

Nadellager

Nadellager sind Wälzlager, in welchem sich statt der landläufigen Kugeln dünne Stahlrollen in einem Käfig drehen. Solche Lager sind prädestiniert für oszillierende (= ständig wechselnde) Belastung. Vorteil: größere Auflagefläche der Wälzkörper; Nachteil: es können keine Axialkräfte aufgenommen werden.

Nabenschaltung

Als Nabenschaltung wird eine Gangschaltung bezeichnet, die in der Hinterradnabe eingebaut ist. Im Gegensatz zur Kettenschaltung sind hier alle Bauteile dieses Getriebes vor Verschmutzung geschützt, wodurch der Verschleiß gering ist. Wegen des höheren Aufwands bei der Herstellung ist ihr Verkaufspreis höher als bei der Kettenschaltung. Im Straßen-Radsport werden nur Kettenschaltungen eingesetzt, weil deren Masse kleiner als bei der Nabenschaltung ist. Eng verwandt mit der Nabenschaltung, aber sehr selten, ist die Tretlagerschaltung.

Nabenbremse

Auch als Rücktrittbremse bekannt, wurde 1903 von Ernst Sachs erfunden und kurz danach serienmäßig hergestellt. Durch Rückwärtstreten wird das Hinterrad mit einer Trommelbremse, die in der Hinterradnabe sitzt, gebremst. Ein Nachteil der Rücktrittbremse ist das Heißwerden bei langem bergab Fahren.

Nabe

Die Nabe ist das Mechanisches Zentrum eines Rades. Innerhalb der Nabe befindet sich eine kugelgelagerte Achse, die an der entsprechenden Vorrichtung (Gabel) des Rahmens befestigt ist. Am Außenkranz der Nabe befinden sich die Ösen zur Aufnahme der inneren Speichenenden.