Retrodirect

In den 1920/1930 Jahren wurde in Frankreich ein Fahrrad hergestellt, welches wie ein normales Fahrrad vorwärtsgetreten wird mit durchschnittlicher Übersetzung jedoch wenn man es nach hinten tritt weiterhin vorwärts fährt nur mit einer geringeren Übersetzung, was sich bei Bergabfahrten sehr anbietet. Diese Technik funktioniert, indem man zwei parallele Freilaufnaben mit einer Kettenführung einmal vorwärts und einmal rückwärts über den Umlenker und über beide hintere Ritzel führt. Das Retrodirect konnte sich aber nicht durchsetzen, da zum Beispiel das Rückwärtstreten für die Muskeln auf Dauer zu Problemen führt. Heute findet man das Retrodirect nur noch auf historischen Fahrradtreffen oder in Radmuseen.

Rennrad

trek rennrad

Ein Rennrad ist für Straßenrennen konstruiertes und optimiertes Fahrrad. Es ist bis heute eine der bekanntesten und verbreitetsten Radsport-Arten was die Medienpräsenz angeht(Tour de France). Rennräder haben einen nach unten gebogenen Lenker für eine optimierte Sitzposition und Aerodynamik beim Fahren. Sie sind die leichtesten Bikes auf dem Markt und durch neuartige Konstruktionen und verwendete Werkstoffe kommen Moderne Rennräder, wie sie bei der Tour-de-France eingesetzt werden auf bis zu 5,8 Kg. Eine aktuelle UCi-Regel schreibt jedoch ein Mindestgewicht von 6,8 Kg vor. Es kommen andere Gangübersetzungen wie beim MTB zum Einsatz die auf höhere Geschwindigkeiten ausgelegt sind. Sämtliche Komponenten sind beim Rennrad auf Leichtbau und Aerodynamik ausgelegt, weshalb diese Bikes für eine Benutzung im Gelände nicht geeignet sind.

  • sehr schmale Felgen und Reifen
  • Rennlenker (sog. Bügellenker)
  • besitzen fast ausschließlich mechanische Felgenbremsen Verwendung
  • Kettenschaltung üblich
  • Radstand zwischen 940 bis 1070mm
  • Rahmenhöhe von 51 bis 64 cm

Reiserad / Randoneur

 

Ein Reiserad ist wie der Name schon sagt für längere Fahrten konzipiert, auf denen man Gepäck bis zu 50kg mitnehmen kann. Hier einige Merkmale eines typischen Reisrads:

  • steifer, langer Rahmen mit tiefer Tretlagerposition
  • steife Laufräder mit widerstandsfähiger Bereifung
  • besonders belastbare Felgen und Speichen
  • wasserdichte Lager
  • ergonomische Sitzposition um eine Erschöpfung des Fahrers zu vermeiden
  • steiles Sattelrohr um die Kraftentfaltung beim Treten zu verbessern
  • hochwertiger Sattel für mehr Komfort
  • Lenker, welcher mehrere Griffpositionen ermöglicht und auch so einstellbar ist, dass neben der Haltung der Arme sich auch die Haltung des Rückens variieren lässt
  • Rennhaken für die Pedale welche das Fahren mit verschiedenen Schuhen ermöglicht aber dabei möglichst Kniebeschwerden vermeiden
  • Schaltung welche fürs Gebirge aber auch für schnelle Fahrten geeignet ist
  • Leistungsfähige Bremsen, die selbst bei Regen das Fahrrad mit Gepäck sicher zum Stehen bringt (Cantileverbremsen sind heute Mindesanforderung) In Bezug auf die Scheibenbremsen muss darauf geachtet werden, dass die richtige Gabel sowie der richtige Rahmen verwendet wird.
  • Grundsätzlich ist bei der Bremsenwahl immer wichtig, wieviel Gewicht heruntergebremst werden muss und wohin man fährt (flaches Gelände oder bergiges Gelände).
  • Stabile Gepäckträger mit fahrfreundlicher Gepäckverteilung
  • Betriebssichere Beleuchtung
  • Stabiler Seitenständer
  • 16kg – 18kg ohne Gepäck
  • Fahrrad sollte auf Fahrer angepasst werden

Rennrad

cube rennrad

Besonders für schnelles Fahren auf glatten, harten Böden geeignet. Vorraussetzung hierfür sind: sehr leichtes Gewicht, schmale Felgen, schmale Reifen mit entsprechendem  Profil mit wenig Rollwiderstand, extrem nach vorne gelagertes Gewicht des Fahrers. Rennräder sind die Spezialisten für alle Straßenrennen und Rennen, die auf Zeit ausgelegt sind. Die berüchtigte Tour de France wird auf Rennrädern gefahren und dabei kommt es neben dem Fahrer stets auch auf das Rad an sich an. Bei Rennrädern wird darauf geachtet, dass das Gewicht des Rades so gering wie möglich ist, um es dem Fahrer so einfach wie möglich zu machen, das Rad fortzubewegen.

 

Rücktrittbremse

Die Bremswirkung wird durch das Zurücktreten der Pedale erreicht, die Bremse liegt innen am Hinterrad.

Rücklicht

rücklicht

Das Rücklicht eines Fahrrades muss in einer Höhe von 25 bis 60 Zentimetern befestigt sein, jeweils gemessen von der Fahrbahnoberfläche aus. Es ist in vielen verschiedenen Ausführungen erhältlich.

Rollwiderstand

Hierunter versteht man den Energieverlust, welcher durch Reibung in Lagern oder aber auch zwischen dem Fahrradreifen und dem Untergrund entsteht.

Rollenbremse

Spezielle Bremsrollen werden von innen nach außen an einen Bremsmantel gepresst. Das Bremssystem ist in der Radnabe integriert und nicht hitzebeständig.

RockShox (Federgabelhersteller)

rock-shox_logo

RockShox Inc. ist ein amerikanisches Unternehmen von Paul Turner und Steve Simons, welches Federgabeln und Dämpfer entwickelt und produziert. Es ist jetzt Teil der SRAM Corporation und war vorher seid Gründungsjahr 1989 eigenständig.

Ritzel

Unter Ritzel versteht man die die einzelnen Zahnräder am Hinterrad. Die Gesamtheit der Ritzel wird als Zahnkranzpaket, Kassette oder auch als Ritzelpaket bezeichnet. Das eine oder auch mehrere Ritzel werden zusammen mit dem Kettenblatt zur Kraftübertragung mit der Kette verbunden.